Wer krank ist, will mit der besten Medizin gesund werden und ist froh, wenn sich der Krankenversicherer ums Finanzielle kümmert. Tag für Tag setzen sich die Kranken-versicherer dafür ein, die Kosten- und Prämienerhöhungen einzudämmen, ohne den medizinischen Fortschritt und die Qualität der medizinischen Leistungen einzuschränken. Pro versicherte Person und Jahr gehen 2984 Prämienfranken an Ärzte, Spitäler usw., 153 Franken gehen an die Versicherer. (Basis 2008)

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Laut Krankenversicher-ungsgesetz (KVG) dürfen die Krankenversicherer mit der Grundversicherung keinen Profit erzielen: Mit 95% der Prämien werden die medizinischen Leistungen der Ärzte, Spitäler usw., mit 5% die Dienstleistungen der Versicherer – von den Löhnen über die Infrastruktur bis zur Kundenwerbung – bezahlt. Überschüsse fl iessen in die Reserven, um bei Bedarf Defi zite ohne Schuldenwirtschaft zu decken.

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Wer krank ist, hat das Recht auf eine gute medizinische Behandlung und hat kaum die Kraft, mit dem Arzt wie auf dem Bazar über Preis, Qualität, Garantieleistungen oder Haftungsfragen zu verhandeln. Die Krankenversicherer handeln im Interesse der Versicherten mit Ärzten und Spitälern ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Die Kranken-versicherer haben zum Beispiel mit dem Vergleich der Medikamentenpreise im Ausland die Basis für tiefere Medikamentenpreise in der Schweiz geschaffen.

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Jede versicherte Person kann in der Grundversicherung den Krankenversicherer unabhängig von ihrem Gesundheitszustand frei wählen. Diese Wahlfreiheit spornt die Versicherer täglich an, für ihre Versicherten das Beste zu leisten, denn kein Versicherer will seine Kunden verlieren. Diese Wahlfreiheit ist ein Kernelement des Krankenversicherungs-gesetzes (KVG) und Bestandteil des regulierten Wettbewerbs mit sozialen Leitplanken. Sie ermöglicht es, jeder versicherten Person, je nach persönlichen Wertvorstellungen, den passenden Versicherer auszuwählen. Der medizinische Leistungskatalog ist bei allen Versicherern der gleiche. Geschäftsmodell, Servicequalität und Prämienhöhe unterscheiden sich hingegen.

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Die Krankenversicherer bezahlen zirka 70 Millionen Rechnungen aus der Grundversicherung mit einem Gesamtbetrag von rund 23 Miliarden Franken pro Jahr. Davon prüfen sie zirka 15 Millionen eingehend. Durch die strenge und faire Rechnungskontrolle sparen die Krankenversicherer für die Versicherten jährlich eine Milliarde Franken. So wird verhindert, dass die Solidarität unter den Versicherten durch Fehler oder Missbrauch strapaziert wird. Wer sich von seinem Krankenversicherer nicht korrekt behandelt fühlt, kann sich kostenlos an den Ombudsman der Sozialen Krankenversicherung wenden.

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